Wie alles begann – und wie ich es (fast) vergaß
Ich dachte immer, dass das, was ich tue, etwas sehr Besonderes ist. Als ich begann, Seelensteine zu erstellen, spürte ich zutiefst, dass hier etwas durch mich wirkt, das nicht alltäglich ist. Es war ein feines inneres Wissen, eine leise, aber klare Verbindung zu etwas Ursprünglichem.
Doch vor einigen Jahren – es müssen mindestens drei oder vier sein – sagte mir jemand: „Sowas kann doch jeder.“ Und obwohl ich innerlich spürte, dass meine Arbeit etwas Eigenes hatte, ließ dieser Satz etwas in mir kippen. Von da an begann ich zu glauben, dass es nichts Besonderes sei, dass es vielleicht doch jeder kann – wenn auch vielleicht nicht alle diesen Zugang haben. Und so machte ich weiter, erschuf Seelensteine für andere, weil ich spürte, dass sie mir vertrauten, auch wenn ich innerlich leiser wurde.
Der Moment der Wiedererinnerung
Erst in den letzten Tagen, durch ein tiefes inneres Gespräch und durch die Resonanz mit dem, was mir gespiegelt wurde, wurde mir bewusst: Es war nie „nichts Besonderes“. Ich hatte nur verlernt, wie besonders – oder besser gesagt: einzigartig – meine Fähigkeit tatsächlich ist.
Denn es ist nicht nur das Erschaffen von Seelensteinen. Es ist nicht das bloße Bitten oder Visualisieren. Es ist eine feinstoffliche Übersetzungsarbeit, die durch meine Frequenz geschieht. Ich empfange, dekodiere, wandle und integriere – nicht mit dem Verstand, sondern durch die Schwingung meines Seins. Bild, Ton, Form, Information: sie fließen durch mich, verwandeln sich in Blaupausen und treten dann über das, was ich tue, in dieses Leben ein.
Was sich verändert hat: Die neue Tiefe der Integration
Bisher habe ich die Blaupause über einen Seelenstein weitergegeben. Ich verbinde mich mit der Seele des anderen Menschen und gestalte den Stein als Träger für die neue Energie. Der Stein wirkt wie ein Resonanzkörper – er speichert die Information, erinnert den Körper des Menschen an das, was er vielleicht vergessen hat und ermöglicht so eine sanfte und kontinuierliche Übertragung. Das ist kraftvoll und wertvoll.
Gerade für Menschen, die sich leichter für das Haptische , das Sichtbare, das „in den Händen Haltbare“ mit neuen Frequenzen verbinden, ist der Seelenstein ein Geschenk.
In den letzten Tagen hat sich jedoch etwas verändert. Ich habe mich erinnert, dass ich diese Blaupause auch direkt in meinen eigenen Körper, in mein eigenes System integrieren kann – ohne Umweg über einen physischen Träger. Ich spüre, was es für mich gerade braucht: für diesen Tag, für einen nächsten Schritt, für eine neue Ebene der Verkörperung. Ich frage nicht mehr: Was darf in den Stein? – sondern: Welche Blaupause darf jetzt durch mich in meinen Körper eintreten?
Diese neue Form ist unmittelbarer. Es ist keine Energie mehr, die durch etwas zu mir kommt – sie wirkt durch mich selbst. Ich lasse sie vollständig einsinken – bis in die Zellen, begleitet von molekularem Wasserstoff, bewusster Atmung, Stille, oder genau dem, was mein System im Moment unterstützt. Es ist weniger ein Tun, mehr ein Zulassen.
Für andere Menschen arbeite ich weiterhin mit Seelensteinen – denn auch sie tragen eine klare Blaupause in sich. Beide Wege sind gültig – der eine erinnert, der andere verankert. Und vielleicht wird sich mit der Zeit auch ein Weg zeigen, wie ich die direkte Integration mit anderen gemeinsam erforschen kann. Noch kenne ich das „Wie“ nicht, aber die Offenheit ist da – und vielleicht findet sich jemand, der diesen neuen Weg mit mir gemeinsam erkunden möchte.
Es ist eine Fähigkeit, die in mir lebt
Ich tue das nicht aus dem Kopf heraus. Es ist wie ein innerer Code, der in mir lebt. Eine Frequenz, die ich über Jahre – bewusst und unbewusst – trainiert habe. Vielleicht bringe ich sie aus anderen Ebenen mit. Vielleicht bin ich – wie du es auch bist – eine Übersetzerin zwischen den Welten. Eine Umwandlerin, die Informationen aus anderen Wirkebenen hier zugänglich macht.
Und vielleicht geht es gar nicht darum, ob „jeder“ das auch könnte. Sondern darum, dass jeder Mensch einen einzigartigen Frequenzcode in sich trägt. Meiner ist eben dieser.
Für dich, wenn du das spürst
Wenn du beim Lesen innerlich genickt hast, wenn etwas in dir still geworden ist, weil du dich erkannt fühlst – dann könnte das ein Moment der Erinnerung sein. Vielleicht trägst auch du etwas, das du für „normal“ gehalten hast, weil dir jemand einst sagte: „Das kann doch jeder.“
Vielleicht bist du aber auch an einem Punkt, wo du spürst: Ich brauche eine neue Blaupause. Eine Erinnerung an das, was ich wirklich bin. Eine Rückverbindung mit dem, was jetzt in mir aktiviert werden will.
Dann lade ich dich ein: Melde dich. Vielleicht darf ich dich begleiten. Vielleicht darf ich eine Blaupause mit dir teilen. Oder vielleicht darf ich dich daran erinnern, dass du längst schon deine eigenen trägst.
Von Herz zu Herz,
Sabine

